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ENGIE reicht Anträge zur weiteren Untersuchung der Obertagedeponie Brüchau ein


Lingen / Salzwedel, 8. Mai 2017. ENGIE E&P Deutschland hat, wie bereits im Vorfeld durch die Landesregierung angekündigt, als Betreiber der Obertagedeponie Brüchau beim zuständigen Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt (LAGB) einen Sonderbetriebsplan zur Durchführung weiterführender Untersuchungen eingereicht.



Nachdem sich im letzten Jahr neben dem LAGB und dem Betreiber auch die Landesanstalt für Altlastenfreistellung auf Grundlage einer Empfehlung der Gutachter von Asbrand Hydro Consult gemeinsam auf ein weiteres Vorgehen geeinigt hatten, erfolgt nun der nächste wichtige Schritt im notwendigen Verfahren.

Zielstellung des vorliegenden Sonderbetriebsplanes ist es, durch ergänzende Untersuchungen eine umfassende Datengrundlage zu schaffen, die geeignet ist, verschiedene Varianten zur Schließung der Deponie abschließend zu bewerten. Der vorhandene Kenntnisstand bezüglich des eingelagerten Abfalls, geotechnischer Parameter, der chemischen Zusammensetzung des Deponiekörpers und der Grundwasserbeschaffenheit soll dadurch ergänzt werden. Das LAGB wird im anstehenden Genehmigungsverfahren auch die kommunale Ebene beteiligen. Eine Zulassung des Sonderbetriebsplanes durch das LAGB vorausgesetzt, könnten im Jahre 2018 die entsprechenden Ergebnisse vorliegen.

ENGIE unterstützt ausdrücklich den nachhaltigen und sicheren Rückbau der Obertagedeponie Brüchau. Im Zusammenhang mit der 1994 erfolgten Privatisierung der damaligen ostdeutschen Erdöl Erdgas GmbH wurden Regelungen zum Rückbau bestehender Betriebsanlagen und -einrichtungen getroffen. An diese vertraglichen Vereinbarungen ist ENGIE E&P Deutschland heute als Rechtsnachfolgerin der damaligen Käuferin gebunden. Demnach kann eine Entscheidung über das anzuwendende Konzept und die umzusetzenden Maßnahmen zur Schließung der Obertagedeponie Brüchau nur in Übereinkunft mit dem Land Sachsen-Anhalt getroffen werden.

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