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ENGIE E&P Deutschland erhält Genehmigung für weitere Untersuchungen der Obertagedeponie Brüchau


Lingen / Salzwedel. Am 27. Oktober 2017 hat das Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt (LAGB) einen durch ENGIE E&P Deutschland eingereichten Sonderbetriebsplan hinsichtlich weiterer Untersuchungen an der Obertagedeponie Brüchau zugelassen. Dieser Sonderbetriebsplan umfasst ein detailliertes Untersuchungskonzept für die Deponie.



Am Zulassungsverfahren waren neben dem LAGB auch unterschiedliche Behörden auf kommunaler Ebene beteiligt. ENGIE E&P Deutschland startet nun mit der Umsetzung der genehmigten Arbeiten. Das Ziel ist es, eine umfassende Datengrundlage zu schaffen, die geeignet ist, verschiedene Varianten zur Schließung der Deponie abschließend zu bewerten. Der vorhandene Kenntnisstand bezüglich des eingelagerten Abfalls, geotechnischer Parameter, der chemischen Zusammensetzung des Deponiekörpers und der Grundwasserbeschaffenheit soll dadurch ergänzt werden. Im Arbeitsprogramm sind neben weiteren geologischen und geophysikalischen Untersuchungen auch die Errichtung von neuen Grundwassermessstellen vorgesehen. ENGIE erstellt in einem ersten Schritt bis Anfang Dezember einen detaillierten Zeitplan für alle folgenden Arbeiten. 

Gemeinsames Vorgehen mit den Behörden
Auf das aktuelle Vorgehen hatten sich im vergangenen Jahr das LAGB mit dem Betreiber ENGIE und der Landesanstalt für Altlastenfreistellung geeinigt. Dies geschah auf Grundlage einer Empfehlung der behördlich beauftragten Gutachter von Asbrand Hydro Consult.
ENGIE unterstützt ausdrücklich den nachhaltigen und sicheren Rückbau der Obertagedeponie Brüchau. Im Zusammenhang mit der 1994 erfolgten Privatisierung der damaligen Erdöl Erdgas GmbH wurden Regelungen zum Rückbau bestehender Betriebsanlagen und -einrichtungen getroffen. An diese vertraglichen Vereinbarungen ist ENGIE E&P Deutschland heute als Rechtsnachfolgerin der damaligen Käuferin gebunden. Demnach kann eine Entscheidung über das anzuwendende Konzept und die umzusetzenden Maßnahmen zur Schließung der Obertagedeponie Brüchau nur in Übereinkunft mit dem Land Sachsen-Anhalt getroffen werden.


Medienkontakt:
Dr. Stefan Brieske
Leiter Unternehmenskommunikation
ENGIE E&P Deutschland GmbH
Tel.: 0591 / 612 888
E-Mail: presse@de-epi.engie.com