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Standorte und Aktivitäten von ENGIE E&P Deutschland


Neues suchen, Bestehendes sichern. Wir setzen mit Tradition, Technologie und Teamarbeit Projekte in ganz Deutschland um.


Erdgastrocknungsanlage

Tiefpumpenantrieb



Ob Erkundung, Entwicklung, Förderung, Vermarktung oder Rückbau – rund 600 Mitarbeiter von ENGIE E&P Deutschland setzen ihr Knowhow auf unterschiedlichsten Gebieten ein.

Vibroseismik-FahrzeugSuche nach Erdöl und Erdgas: Seismische Messungen

Am Anfang aller Explorationsprojekte benötigen wir Daten über die Beschaffenheit des Untergrundes. Diese Informationen über geologische Strukturen sammeln wir mit Hilfe von seismischen Messungen. Das technisch ausgereifte Untersuchungsprinzip basiert auf Energiewellen. Messteams lösen die Wellen kontrolliert an der Erdoberfläche aus. Die unterschiedlichen Gesteinsschichten reflektieren die Wellen und senden die Energie zurück an die Oberfläche. Die erzeugten Daten werden später von unseren Geologen ausgewertet.
Ende 2015 und Anfang 2016 waren zum Beispiel rund 130 Menschen, 60 Fahrzeuge und 100 Kilometer Kabel für uns im Einsatz, um seismische Messungen in der emsländischen Region Rühlermoor/Rühlertwist durchzuführen.
 

Blick in den Bohrturm

Neue Reserven erschließen: Explorations- und Entwicklungsprojekte

Mit großer Erfahrung und moderner Technologie stellen wir die Produktion in älteren Feldern sicher. Aber auch neue Projekte befinden sich in der Entwicklung. So gibt es zum Beispiel  mehrere Explorationsvorhaben im Rheintal. Auf dem Gebiet der Gemeinde Otterstadt bei Ludwigshafen sowie bei Schwegenheim, nahe Germersheim, sind Erkundungsbohrungen geplant. Auch in der ostdeutschen Erdgasproduktion sehen wir Entwicklungspotenzial. Im brandenburgischen Märkisch Buchholz möchten wir - sobald alle notwendigen Genehmigungen vorliegen - aus einem bereits bekannten Reservoir Erdgas und Kondensat fördern. Außerdem hat ENGIE E&P Deutschland ein neuartiges Konzept zur Erschließung der Erdgaslagerstätte Heringsdorf vor der Küste Usedoms ausgearbeitet. Hierbei stehen die Interessen der Gemeinde sowie der Schutz der Umwelt im besonderen Fokus.

FördernFördern mit modernster Technik

Vorgängerunternehmen von ENGIE E&P Deutschland sind schon seit mehr als 125 Jahren in unterschiedlichen Regionen aktiv. In Sachsen-Anhalt fördern wir zum Beispiel bereits seit über 45 Jahren heimisches Erdgas. Das Feld in der Altmark gehört zu den größten Lagerstätten auf dem europäischen Festland. Auch im Nordwesten Deutschlands arbeiten unsere Mitarbeiter in traditionsreichen Fördergebieten, die zum Teil bereits seit den 50er Jahren existieren  – vor allem in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim. Besonders die Aktivitäten im Feld Rühlermoor bei Meppen zeigen gute Perspektiven. Im Rahmen des Projektes „Erdöl aus Rühlermoor – Mit Tradition in die Zukunft“ planen wir die langfristige Fortführung der Förderung mit Hilfe bewährter Ölfördertechnologie.
In Speyer ist seit 2007 einer unserer wichtigsten Produktionsbetriebe entstanden, der wesentlich zur Erdölproduktion in Deutschland beiträgt. So förderten wir aus dem Feld Römerberg-Speyer im Jahr 2016 insgesamt rund 166.200 Tonnen Erdöl.

RückbauarbeitenZurück zur Natur: Rückbau

Wir sind für den Rückbau und die vollständige Wiedernutzbarmachung der ehemals durch den Bergbau beanspruchten Grundstücksflächen verantwortlich. Nachdem wir Betriebsteile endgültig stillgelegt haben, verfüllen spezialisierte Unternehmen die Bohrungen und bauen die Förder- und Aufbereitungsanlagen ab. Auf diese Weise erhält die Umwelt ihren ursprünglichen Zustand zurück und die Flächen können wieder land- und forstwirtschaftlich genutzt werden.
Ein Großprojekt stellt zum Beispiel der Rückbau der emsländischen Bohrschlammgrube Erika dar. Die Arbeiten vor Ort werden noch bis Ende 2017 andauern.