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Durchdacht bis ins letzte Detail – der Bohrplatz


Ein Bohrplatz ist der Bereich, auf dem der Bohrturm samt Bohrausrüstung platziert wird. Der Bohrplatz umfasst einen inneren und einen äußeren Bereich. Im inneren Bereich befinden sich der Bohrkeller und der Bohrturm. Im äußeren Bereich lagern die benötigten Utensilien. Der Bohrplatz ist versiegelt, so dass Verunreinigungen der Umgebung und des Untergrundes ausgeschlossen sind.


Bohrplatz mit BohranlageDraufsicht auf Bohrlager

Der Bohrplatzbau

Bohrplätze werden immer unter Einbezug der Umwelt geplant und gebaut. Ist ein geeigneter Standort gefunden, kann mit dem Bau des Platzes begonnen werden – am Ende erreicht er in etwa die Größe eines Fußballfeldes.

Vorbereitungen

Als Erstes benötigt der Bohrplatz eine Zufahrt. Diese Wege sind hauptsächlich für die Zeit des Auf- und Abbaus der Bohranlage wichtig und können später von den Gemeinden weitergenutzt werden. Als weitere vorbereitende Arbeiten wird eine Baugrundanalyse durchgeführt. Anschließend wird der Bohrplatz geebnet und mit Mineralgemisch aufgefüllt. Danach wird das äußere Standrohr in den Boden eingebracht. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten kann mit dem Bohrplatzbau begonnen werden.

Der Betrieb kann starten

Der innere Bereich wird asphaltiert und von einer Drainage umschlossen, so dass anfallendes Niederschlagswasser aufgefangen wird. Nach Bohrplatzfertigstellung wird dieser freigegeben für Antransport und Aufbau der Bohranlage.

Findet die Testbohrung Kohlenwasserstoffe, wird der Bohrplatz verkleinert, die Testanlage abgebaut und der Aufbau der obertägigen Anlagen beginnt.

Sehen Sie im Animationsfilm, wie der Bohrplatz gebaut wird.